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Ein Bild sagt mehr als tausend Worte. So umschreibt es ein altes chinesisches Sprichwort. Und diesen Worten ließen die
Jungen und Mädchen der Schule der Fantasie Planegg und Martinsried Taten folgen.
Jedes Kind fertigte einen Stempel mit seinem ganz persönlichen Signet an. Gedruckt auf kleinen Kärtchen entstand
so eine Vielzahl an unterschiedlichen Motiven, die all gemeinsam Platz auf dem "AWO-Bild" fanden. Die Anordnung der verschiedenen
Kärtchen auf der großen Fläche soll die Vielfalt der Individuen und das persönliche Miteinander widerspiegeln.
Und so wundert es nicht, dass manche Kärtchen sich scheinbar mühelos einreihen, während andere den Eindruck
erwecken, davon zu hüpfen oder wieder andere einfach nur ein wenig Abstand zum Nachbarn benötigen. Als Gesamtkompostion
präsentiert sich das Kunstwerk als ein abgestimmtes Bild, das beim Betrachter Interesse weckt und ein harmonisches
Miteinander vermittelt. "So, als hätten sich die Kinder mit ihren Kärtchen auf dem Boden zum gemeinsamen Spiel
versammelt und jeder konnte sich ganz entfalten", sagte Martina Frick, Kursleiterin und Kustpädagogin an der Schule der
Fantasie und hofft, dass es zukünftig den zahlreichen großten und kleinen Besuchern der Beratungsstelle für Eltern,
Kinder und Jugentliche in Planegg beim Bestaunen des Kunstwerkes ähnlich ergeht.
Die Arbeit der Kinder, die in der Beratungsstelle der Arbeiterwohlfahrt Kreisverband München-Land e. V. ihr neues Zuhause
finden soll, fügt sich allerdings nicht nur unter künstlerischem Aspekt in die Räumlichkeiten ein. Sie soll auch
ein symbolischer Fingerzeig sein und auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen nach Freiraum, persönlicher
Entwicklung, kindlicher Kreativität und Entfaltungsmöglichkeit aufmerksam machen.
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